www.Schwerteln.de : Glossar.Schrankhut Letzte Änderung: November 05, 2007, at 03:21 PM

Schrankhut
Letzte Änderung: November 05, 2007, at 03:21 PM von Elmar

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Die Schwertler meinen:

Beileger aus dem Liechtenauerschen Fechten, der in erster Linie als Ausgangs- und/oder Endposition des Krumphaus Bedeutung hat. Die Schrankhut hat in manchen Quellen Bedeutungsüberschneidungen mit der Eisenport.

In den Quellen, die sich direkt auf Liechtenauer beziehen, wird die Schrankhut ausschließlich in Zusammenhang mit dem Krumphau eingeführt. Sie wird wie folgt beschrieben: Der Ort zeigt nach unten und explizit zu jener Seite, auf der das Bein hinten ist. Die Schrankhut ist auf beiden Seiten angegeben - mit dem Ort auf der linken Seite ist die kurze Schneide oben, mit dem Ort auf der rechten die lange. (Auf der rechten Seite sind die Hände also nicht verschränkt.)

Auf 52v wird die Schrankhut auch ausdrücklich vom unteren und oberen Hängen unterschieden.

Joachim Meyer verwendet die Schrankhut leicht modifiziert: Er definiert auf 08v die Schrankhut mit gekreuzten Händen und dem Ort vorne (weshalb er auch den Krumphau als einziger aus der Nebenhut ficht). An dieser Stelle unterscheidet er Schrankhut und Eisenport, auf 40r hingegen identifiziert er die beiden.

Marcel Dorfer meint:

schrankhut, schrankhüte: Eine hut, bei der der ort seitlich rechts oder links vor dem Körper schräg zur Erde hengen gelassen wird, um Angriffe zu erwarten, um diese krump zu parieren.

André Schulze meint:

Schrankhut: Siehe "Geschränkte Schwäche".

Geschrenckt Schwechin: Geschränkte Schwäche, auch Schrankhut. Hut mit gekreuzten Armen, Ort zeigt nach unten.

Quellenverweise:


Referenzierende Artikel:

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Januar 2012: Joachim Meyers Kunst Des Fechtens von Alex Kiermayer

Juli 2010: DVD Langes Schwert Teil 2 von Alex Kiermayer und Hans Heim

Juli 2010: Der Königsegger Codex herausgegeben von André Schulze

Januar 2009: Dierk Hagedorns Transkription und Übersetzung des Peter von Danzig

Mai 2008: Wolfgang Abarts Lebendige Schwertkunst